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Al Qaida, pro-rauchfrei und andere Selbsthilfegrupen

Posted in Verbote von JEC am 10. Jan. 2008
Ich war doch einigermaßen überrascht als ich heute Morgen diese Worte in der Presse lesen musste:

“Es kursierten Geschichten, wonach sie den Menschen nicht bloß das Rauchen untersagten, sondern Rauchern sogar die Finger abschnitten. Es ist unglaublich, erst recht für eine Gesellschaft von passionierten Zigarettenrauchern. Es ist schlicht bizarr, wie rigide sich diese Fanatiker gebärdeten [...] Die Abneigung gegen dieses Regime ist allgegenwärtig“

Zugegeben ich war schwer geschockt. Die Finger abgeschnitten? Geht das nicht doch etwas zu weit jetzt? Gut ganz neu sind diese Ideen nicht. Historisch belegt gab es schon immer mal wieder Todesstrafen gegen Raucher. Oder etwa Verstümmelungen, wie etwa abgeschnittene Lippen.

Natürlich war ich erleichtert zu lesen, dass diese Worte von Petraeus, dem Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte im Irak stammen und sich die Aussagen nicht etwa auf die deutsche Regierung oder auf militante Nichtraucherorganisationen zuschreiben ließen, sondern auf die im Irak vielerorts präsente Al Qaida zutrafen.

Es hatte mich doch schon außerordentlich gewundert, dass die fanatischen Terroristen im Irak zumindest in einem Punkt dieselben Ziele verfolgt wie beispielsweise pro-rauchfrei aus München: Die rauchlose Gesellschaft. (mehr…)

Was ändert sich 2008?

Posted in Verbote von JEC am 2. Jan. 2008
silvester.jpg Ich wachte am Neujahrsmorgen auf.
Ein klein wenig gequält von den Nachwirkungen des schweren französischen Rotwein, der bezeichnenderweise auf den Namen „enfant sauvage“ hört. Nicht auszudenken, wenn eine Flasche dieses leckeren Tropfen in die Hände von Bätzing fällt. Um Himmels Willen die Kinder.

Gequält noch mehr davon wieder geräuschlos in der Trivialität des Alltags angekommen zu sein.

    >> Was hat uns das alte Jahr gebracht, was wird uns das neue Jahr bringen?
    Nichts Gutes befürchte ich! < <

Hatte ich in der rauschenden Silversternacht mir doch einen Mörderspaß daraus gemacht alle feierwilligen Zeitgenossen vom feuerwerklichen Goldregen abzulenken und stattdessen auf die sich nach dem finalen Knall ausbreitende Rauchschaden hinzuweisen.
Das sei nunmehr ganz gefährlicher Feinstaub, der zweifellos in seiner, Tumor fördernden Wirkung, einer Katastrophe der Kampfklasse von Tschernobyl in nichts nachstünde.

Mit diebischer Freude nahm ich die besorgten Blicke der Zeitgenossen zur Kenntnis (mehr…)