Mission: Integration
Für einige Zeit aus dem Blickfeld der breiten Öffentlichkeit verschwunden sorgt nun die Rütli-Hauptschule in Berlin-Neukölln für eine bundespolitische Disskussion wie Sie meines Erachten bereits seit Jahren nötig wäre.
Was ist passiert? Das Lehrer Kollegium der Rütli Schule – durchweg Deutsche ohne Migrationshintergrund – hatte einen Brandbrief an Berlins Bildungssenator Böger verfasst und sich dabei einstimmig für die komplette Auflösung der Schule stark gemacht. Der Probleme kann auf herkömmlichen Weg nicht mehr Herr geworden werden. Bis 2009 – dem 100.jährigen Bestehen – sollte eine neue "Schulform" enstanden sein und die Schule neu eröffnet werden. Die Schule hat eine stolze Tradition sticht sie doch unter den Berliner Schulen unter anderem durch die hervorbringungen mehrerer Widerstandskämpfern im "10 Jährigen Reich" hervor, die standrechtlich erschossen wurden.
Blanker Hohn
Ich will mich gerne an der Diskussion um die Verhöhnung der Geschichte beteiligen.

Ein echtes Glanzstück in dieser Hinsicht liefert erst kürzlich die deutsche Justiz ab. Zur Geschichte: Am 1.Mai letzten Jahres demonstrieren Studenten in Tübingen gegen das traditionelle Maisingen der Burschenschaften. In diesem Zusammenhang wird ein junger Tübinger Student von der Polizei kontrolliert. Der junge Mann war sich sicher, dass es sich nur ein Routinekontrolle handeln konnte und ließ das habstündige Procedere über sich ergehen. Tatsächlich werden nicht die vermuteten Knallkörper gefunden, sondern -in den Augen der Polizisten- offensichtlich etwas viel Schlimmeres. Verfassungsfeindliche Symbole.
“Isch liebe disch, isch respektier nur disch”

Orgasmusschwierigkeiten engagiert bekämpft…
War was ? Na klar wir hatten mal wieder einen Mammutwahltag. Aber wie immer nichts Neues: Wohin man schaut nur Gewinner und die, die nicht gewonnen haben, hatten zumindest engagiert gekämpft. Immerhin mehr als für gewöhnlich die deutsche Nationalmannschaft. Aber machen Sie sich mal den Spaß, wenn Sie mal wieder in der Bundesanstalt für Arbeit (Arbeitsamt darf man ja nicht mehr sagen, weil das klingt scheiße) bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter vorsprechen müssen. "Es bin immer noch arbeitslos, aber ich habe engagiert gekämpft!" Den Dummquatscher-Preis verleihen wir diesmal an Dirk Niebel, Generalsekretär der FDP.
pädophiler Sumpf im Schwäbischen!
Das ist eine der Mitteilungen, die mal so eben am Rande erscheinen: Im November des vergangenen Jahres klagen Kinder im schwäbischen Ilsfeld bei Heilbronn über Unterleibsschmerzen. Zehn inder im Alter von drei bis fünf Jahren erzählen von Erzieherinnen,
"vor denen Sie sich nackt ausziehen mußten und die ihnen etwas in den Hintern gesteckt haben". Die ärztlichen Untersuchungen ergaben "Risse und Verletzungen im Anal und Vaginalbereich".
Neben der örtlichen Kindertagesstätte "Sternschnuppe" in denen die sexuellen Übergriffe offensichtlich passiert sind, spielt der Bürgermeister Thomas Knödler (CDU) eine schillernde Rolle. Wären nicht ausgerechnet morgen Bürgermeisterwahlen, wäre das Thema sicher irgendwo unter den vertuschenden Teppich gekehrt worden.

