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	<title>Kommentare zu: Bätzings Abschiedstour</title>
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	<description>Berliner Gedankenspiele</description>
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		<title>Von: jec</title>
		<link>http://www.berlin-mindplayers.de/?p=258&#038;cpage=1#comment-7980</link>
		<dc:creator>jec</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 22:48:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Steffen, 
es gab mal eine Zeit, da glaubte ich tatsächlich wir seien auf dem Weg zu einer vernünftigen Drogenpolitik, gut da waren Parteien wie die Grünen auch nicht freiheitsliebend. 
Mittlerweile entfernenen wir uns von dem offenbar immer weiter. 
Zunächst haben populistische Rauchverbote natürlich jegliche Versuche weiche Drogen zu legalieren exekutiert. 
Statt Cannabis zu legalisieren, sähen es eine Vielzahl von Politikern offenbar lieber Alkohol und Zigaretten ebenfalls gänzlich zu verbieten und weiterhin hunderttausende Mitmenschen zu kriminalisieren. 
Der umsich greifende Gesundheitswahn (nur um den Begriff Gesundheitsfaschismus zu vermeiden) wird von einer Vielzahl von Kampagnen gefüttert, die -wenn auch staatlich initiiert- in der Regel von Pharmakonzernen finanziert werden. 
Ich bin der Ansicht, das Big Pharma angesichts fehlender medizinischer Durchbrüch der letzten Jahrzehnte längst versucht neue Standbeine aufzubauen. 
Dazu gehört zum einen der Sektor der Nahrungsergänzungsmittel, zum anderen der Drogenmarkt. Zu letzerem zählt der stetig wachsende Markt von Nikotin in Form von Ersatzpräparaten als auch synthetische Drogen.
Es ist erstaunlich, dass in jedem Drogenbericht die etwa. 2 Mio Medikamenten-Abhängigen bestenfalls als eine Fussnote erwähnt werden, ich hier auch noch nie großartig etwas von Aktionsplänen und so Zeugs mitgekriegt habe. 
Während sich die Gesellschaft mit Prozac und anderem Kram zuhaut, Kinder mit Ritalin aufgezogen werden, dessen Amphetamingehalt jedem Erwachsenen ein Strafverfahren bescheren würde. 
Schätze die Multis würden gerne die Massen mit einer synthetischen Droge versorgen, wie sie bei Huxley als Soma beschrieben wird. 
Da bleibt natürlich für die Kräuter aus dem eigenen Garten kein Platz. 
Gruß
jec</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Steffen,<br />
es gab mal eine Zeit, da glaubte ich tatsächlich wir seien auf dem Weg zu einer vernünftigen Drogenpolitik, gut da waren Parteien wie die Grünen auch nicht freiheitsliebend.<br />
Mittlerweile entfernenen wir uns von dem offenbar immer weiter.<br />
Zunächst haben populistische Rauchverbote natürlich jegliche Versuche weiche Drogen zu legalieren exekutiert.<br />
Statt Cannabis zu legalisieren, sähen es eine Vielzahl von Politikern offenbar lieber Alkohol und Zigaretten ebenfalls gänzlich zu verbieten und weiterhin hunderttausende Mitmenschen zu kriminalisieren.<br />
Der umsich greifende Gesundheitswahn (nur um den Begriff Gesundheitsfaschismus zu vermeiden) wird von einer Vielzahl von Kampagnen gefüttert, die -wenn auch staatlich initiiert- in der Regel von Pharmakonzernen finanziert werden.<br />
Ich bin der Ansicht, das Big Pharma angesichts fehlender medizinischer Durchbrüch der letzten Jahrzehnte längst versucht neue Standbeine aufzubauen.<br />
Dazu gehört zum einen der Sektor der Nahrungsergänzungsmittel, zum anderen der Drogenmarkt. Zu letzerem zählt der stetig wachsende Markt von Nikotin in Form von Ersatzpräparaten als auch synthetische Drogen.<br />
Es ist erstaunlich, dass in jedem Drogenbericht die etwa. 2 Mio Medikamenten-Abhängigen bestenfalls als eine Fussnote erwähnt werden, ich hier auch noch nie großartig etwas von Aktionsplänen und so Zeugs mitgekriegt habe.<br />
Während sich die Gesellschaft mit Prozac und anderem Kram zuhaut, Kinder mit Ritalin aufgezogen werden, dessen Amphetamingehalt jedem Erwachsenen ein Strafverfahren bescheren würde.<br />
Schätze die Multis würden gerne die Massen mit einer synthetischen Droge versorgen, wie sie bei Huxley als Soma beschrieben wird.<br />
Da bleibt natürlich für die Kräuter aus dem eigenen Garten kein Platz.<br />
Gruß<br />
jec</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen Geyer</title>
		<link>http://www.berlin-mindplayers.de/?p=258&#038;cpage=1#comment-7973</link>
		<dc:creator>Steffen Geyer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:46:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ola!

Mein persönlicher Höhepunkt in der an Falschaussagen wahrlich nicht armen Karriere unseres Bundesdrogensabinchens stammt aus einem Interview, das sie dem Deutschlandradio am 21.01.2009 gegeben hat.

Bätzing damals - Wir wollen eine deutliche Reduzierung des Konsums, allerdings mit Mitteln der Kontrollen, der Aufklärung, der Stärkung von Lebenskompetenzen, nicht mit Mitteln des Zwangs und nicht mit missionarischem Eifer.

Es würde mich echt interessieren, ob die Beschuldigten der 239.951 Strafverfahren, die es 2007 wegen Betäubungsmitteln in Deutschland gab, auch sagen würden, dass ihre Verfahren keine &quot;Mittel des Zwangs&quot; waren.

Mit hanfigen Grüßen
Steffen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ola!</p>
<p>Mein persönlicher Höhepunkt in der an Falschaussagen wahrlich nicht armen Karriere unseres Bundesdrogensabinchens stammt aus einem Interview, das sie dem Deutschlandradio am 21.01.2009 gegeben hat.</p>
<p>Bätzing damals &#8211; Wir wollen eine deutliche Reduzierung des Konsums, allerdings mit Mitteln der Kontrollen, der Aufklärung, der Stärkung von Lebenskompetenzen, nicht mit Mitteln des Zwangs und nicht mit missionarischem Eifer.</p>
<p>Es würde mich echt interessieren, ob die Beschuldigten der 239.951 Strafverfahren, die es 2007 wegen Betäubungsmitteln in Deutschland gab, auch sagen würden, dass ihre Verfahren keine &#8220;Mittel des Zwangs&#8221; waren.</p>
<p>Mit hanfigen Grüßen<br />
Steffen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ben Palmer</title>
		<link>http://www.berlin-mindplayers.de/?p=258&#038;cpage=1#comment-7965</link>
		<dc:creator>Ben Palmer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 02:26:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.berlin-mindplayers.de/?p=258#comment-7965</guid>
		<description>Gut gesehen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut gesehen!</p>
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