Einmal mehr der grüne Populismus
Ich mache mir ernsthafte Sorgen, dass ich in dramatisch kürzer werdenden Abständen mich zu Wort melden muss. Wie Trommelfeuer aus Stalinorgeln prasselt der Schwachsinn auf uns nieder.
Es muss ein, es ist quasi eine Eigentherapie, um nicht ob der populistischen und verschissenen
deutschen Politik noch einen verfrühten Herzinfarkt bekomme – im Übrigen ist diese Gefahr politisch bedingt deutlich größer als von jedweder Menge an Passivrauch.
Ich muss mich auch deutlich mehr zusammen reißen um nicht richtig gehend ausfällig zu werden.
Diesmal ist es mal wieder Frau Künast.
Kaum war gestern die Aufstellung der Deutschen Umwelthilfe veröffentlicht, nach der die Co2 Emissionswerte der Dienstwagen deutscher Politiker im Regelfall deutlich über dem angestrebten Grenzwert sind, fordert Frau Künast die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs für Politiker. Mehr als billiger Populismus kann man da beim besten Willen nicht erkennen.
Politiker fahren dicke Autos, deren CO2 Ausstoß nicht selten beim Doppelten dessen liegt, was die EU anpeilt. Soweit erstmal. Nun Politiker sind Repräsentanten, wie der Name schon sagt sollen Sie auch repräsentieren. Das geht mit einem VW Polo natürlich deutlich schlechter als mit einer Luxuslimousine, das mag den allermeisten klar sein.
Nun mag beim einen oder anderen der Umstand eine Rolle spielen, dass er so schlechte Politik macht, dass der zwangsläufig eine dick gepanzerte Karre Fahren muss. Um dieses Vehikel überhaupt noch fortbewegen zu können, ist zweifellos eine recht große Ansammlung von Pferdestärken unter der Haube erforderlich. Auch klar.
Wie bei der Diätenerhöhung scheint mir auch die Tatsache, dass sich unsere Volksvertreter von eben dieser Fahrzeugklasse kutschieren lassen nicht das Problem, sondern einzig einmal mehr wie man damit umgeht.
Nur Stunden später die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs zu fordern, wie Frau Künast in der Süddeutschen zitiert wird, ist wie so oft mal wieder mit Mittelstreckenraketen auf grüne Frosche zu schießen und zeigt beeindruckend die Strukturlosigkeit und den desolaten Zustand der Ökopartei.
Das recht lustige an der Sache ist, dass die Öko-Renate damit ganz klar zum Ausdruck bringt, dass Politiker keine selbständig denkenden Menschen sind, die man –wie die gemeine Bevölkerung seit geraumer Zeit- offenbar nur durch Verbote zur Raison bringen kann.
Man kann weder so tun als ob die Politiker bislang nicht gewusst hätten, dass sie sich anders verhalten als sie es vom gemeinen Volk erwarten, noch kann man sich dahinter verstecken, dass es nicht durchaus in der Macht eines jeden Parlamentariers läge, selbst aktiv zu werden.
So leid es mir für die politisch kritischen Menschen tut, wie bei der Diätenerhöhung beweist einzig die Linkspartei –in diesem Fall Frau Lompscher-, dass man durchaus auch eigenverantwortlich glaubwürdig handeln kann.
Mit dem Thema Glaubwürdigkeit dürften sich insbesondere die Grünen schwer tun:
So fährt meines Wissens das Vorstandgremium der Grünen seit Jahren ausnahmslos BMW der 7er Modellreihe.
Ein Blick auf die Auflistung der Parteispenden der letzten Jahre scheint da Licht ins Dunkel zu bringen.
Mit schöner Regelmäßigkeit werden die Grünen alljährlich vom bayrischen Autokonzern mit mehreren hunderttausend Euros monetär stimuliert.
Es täte als gut Frau Künast, wenn sie erstmal in Ihrem eigenen Laden für klare Verhältnisse sorgen, bevor Sie einmal mehr tief in die Populismuskiste greifen.
Anne Will oder eine kleine Nachlese
Da platzt einem mal wieder der Sack!
Immerhin geht er davon aus, dass jeder Arzt des DKFZ eine Diskussion über die Schädlichkeit des Passivrauchens mit zwei drei Sätze beenden könnte, wenn –so Mohr- „sie denn überhaupt eingeladen worden wären“. (mehr…)
Al Qaida, pro-rauchfrei und andere Selbsthilfegrupen
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Was ändert sich 2008?
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Nichts Gutes befürchte ich! < < Hatte ich in der rauschenden Silversternacht mir doch einen Mörderspaß daraus gemacht alle feierwilligen Zeitgenossen vom feuerwerklichen Goldregen abzulenken und stattdessen auf die sich nach dem finalen Knall ausbreitende Rauchschaden hinzuweisen. |
Mit diebischer Freude nahm ich die besorgten Blicke der Zeitgenossen zur Kenntnis (mehr…)
Frau Dr. Kuppe und Pfizer
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