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Einmal mehr der grüne Populismus

Posted in Verbote von JEC am 9. Mai. 2008

Ich mache mir ernsthafte Sorgen, dass ich in dramatisch kürzer werdenden Abständen mich zu Wort melden muss. Wie Trommelfeuer aus Stalinorgeln prasselt der Schwachsinn auf uns nieder.
Es muss ein, es ist quasi eine Eigentherapie, um nicht ob der populistischen und verschissenen
deutschen Politik noch einen verfrühten Herzinfarkt bekomme – im Übrigen ist diese Gefahr politisch bedingt deutlich größer als von jedweder Menge an Passivrauch.
Ich muss mich auch deutlich mehr zusammen reißen um nicht richtig gehend ausfällig zu werden.
Diesmal ist es mal wieder Frau Künast.
Kaum war gestern die Aufstellung der Deutschen Umwelthilfe veröffentlicht, nach der die Co2 Emissionswerte der Dienstwagen deutscher Politiker im Regelfall deutlich über dem angestrebten Grenzwert sind, fordert Frau Künast die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs für Politiker. Mehr als billiger Populismus kann man da beim besten Willen nicht erkennen.

Politiker fahren dicke Autos, deren CO2 Ausstoß nicht selten beim Doppelten dessen liegt, was die EU anpeilt. Soweit erstmal. Nun Politiker sind Repräsentanten, wie der Name schon sagt sollen Sie auch repräsentieren. Das geht mit einem VW Polo natürlich deutlich schlechter als mit einer Luxuslimousine, das mag den allermeisten klar sein.
Nun mag beim einen oder anderen der Umstand eine Rolle spielen, dass er so schlechte Politik macht, dass der zwangsläufig eine dick gepanzerte Karre Fahren muss. Um dieses Vehikel überhaupt noch fortbewegen zu können, ist zweifellos eine recht große Ansammlung von Pferdestärken unter der Haube erforderlich. Auch klar.
Wie bei der Diätenerhöhung scheint mir auch die Tatsache, dass sich unsere Volksvertreter von eben dieser Fahrzeugklasse kutschieren lassen nicht das Problem, sondern einzig einmal mehr wie man damit umgeht.
Nur Stunden später die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs zu fordern, wie Frau Künast in der Süddeutschen zitiert wird, ist wie so oft mal wieder mit Mittelstreckenraketen auf grüne Frosche zu schießen und zeigt beeindruckend die Strukturlosigkeit und den desolaten Zustand der Ökopartei.
Das recht lustige an der Sache ist, dass die Öko-Renate damit ganz klar zum Ausdruck bringt, dass Politiker keine selbständig denkenden Menschen sind, die man –wie die gemeine Bevölkerung seit geraumer Zeit- offenbar nur durch Verbote zur Raison bringen kann.
Man kann weder so tun als ob die Politiker bislang nicht gewusst hätten, dass sie sich anders verhalten als sie es vom gemeinen Volk erwarten, noch kann man sich dahinter verstecken, dass es nicht durchaus in der Macht eines jeden Parlamentariers läge, selbst aktiv zu werden.
So leid es mir für die politisch kritischen Menschen tut, wie bei der Diätenerhöhung beweist einzig die Linkspartei –in diesem Fall Frau Lompscher-, dass man durchaus auch eigenverantwortlich glaubwürdig handeln kann.
Mit dem Thema Glaubwürdigkeit dürften sich insbesondere die Grünen schwer tun:
So fährt meines Wissens das Vorstandgremium der Grünen seit Jahren ausnahmslos BMW der 7er Modellreihe.
Ein Blick auf die Auflistung der Parteispenden der letzten Jahre scheint da Licht ins Dunkel zu bringen.
Mit schöner Regelmäßigkeit werden die Grünen alljährlich vom bayrischen Autokonzern mit mehreren hunderttausend Euros monetär stimuliert.
Es täte als gut Frau Künast, wenn sie erstmal in Ihrem eigenen Laden für klare Verhältnisse sorgen, bevor Sie einmal mehr tief in die Populismuskiste greifen.

Anne Will oder eine kleine Nachlese

Posted in Verbote von JEC am 4. Feb. 2008

Da platzt einem mal wieder der Sack!

Dabei könnte ich längst drüber stehen, wenn eine illustre Runde im Fernsehen wie bei Anne Will am gestrigen Abend eine durchaus spannend klingende Diskussion „Rauchen, Fressen Saufen….was verbietet uns der Staat als nächstes“ führt
Nicht einmal Horst Keiser, die quasi Fleisch gewordene Denunziation in unserem Land treibt mir so sehr die Zornesröte ins Gesicht, wie das neokonservative Gemaule eines Reinhard Mohr.
Nun könnten Sie fragen: „wer ist das denn, der war doch gar nicht dabei ?“
Richtig war er auch nicht, schließlich wird auch nicht jeder Schwachkopf bei Anne Will eingeladen. Dennoch fühlt sich offenbar der Spiegel jeden Montagmorgen genötigt jedwede Art wöchentlicher Talkshow auseinander zu nehmen, quasi so als wäre einzig der Spiegel das Medium dass das intellektuelle Niveau mit Löffeln gefressen habe. Ich für meinen Teil freue mich über objektive Nachrichten und halte die selbstherrlichen Kommentare einer Zeitung, die in Punkto Falschmeldungen in der obersten Liga spielt ungefähr so wichtig und sinnvoll wie einen Sandkasten in der Sahara.
Seis drum man kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass Mohr sich nicht im Entferntesten darüber im Klaren ist dass er den letzten Rest des Sturmgeschützes des Demokratie –als was der Spiegel vor langer, langer Zeit bezeichnet wurde- demontiert. Sofern das überhaupt noch möglich sein sollte.

Immerhin geht er davon aus, dass jeder Arzt des DKFZ eine Diskussion über die Schädlichkeit des Passivrauchens mit zwei drei Sätze beenden könnte, wenn –so Mohr- „sie denn überhaupt eingeladen worden wären“. (mehr…)

Al Qaida, pro-rauchfrei und andere Selbsthilfegrupen

Posted in Verbote von JEC am 10. Jan. 2008
Ich war doch einigermaßen überrascht als ich heute Morgen diese Worte in der Presse lesen musste:

“Es kursierten Geschichten, wonach sie den Menschen nicht bloß das Rauchen untersagten, sondern Rauchern sogar die Finger abschnitten. Es ist unglaublich, erst recht für eine Gesellschaft von passionierten Zigarettenrauchern. Es ist schlicht bizarr, wie rigide sich diese Fanatiker gebärdeten [...] Die Abneigung gegen dieses Regime ist allgegenwärtig“

Zugegeben ich war schwer geschockt. Die Finger abgeschnitten? Geht das nicht doch etwas zu weit jetzt? Gut ganz neu sind diese Ideen nicht. Historisch belegt gab es schon immer mal wieder Todesstrafen gegen Raucher. Oder etwa Verstümmelungen, wie etwa abgeschnittene Lippen.

Natürlich war ich erleichtert zu lesen, dass diese Worte von Petraeus, dem Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte im Irak stammen und sich die Aussagen nicht etwa auf die deutsche Regierung oder auf militante Nichtraucherorganisationen zuschreiben ließen, sondern auf die im Irak vielerorts präsente Al Qaida zutrafen.

Es hatte mich doch schon außerordentlich gewundert, dass die fanatischen Terroristen im Irak zumindest in einem Punkt dieselben Ziele verfolgt wie beispielsweise pro-rauchfrei aus München: Die rauchlose Gesellschaft. (mehr…)

Was ändert sich 2008?

Posted in Verbote von JEC am 2. Jan. 2008
silvester.jpg Ich wachte am Neujahrsmorgen auf.
Ein klein wenig gequält von den Nachwirkungen des schweren französischen Rotwein, der bezeichnenderweise auf den Namen „enfant sauvage“ hört. Nicht auszudenken, wenn eine Flasche dieses leckeren Tropfen in die Hände von Bätzing fällt. Um Himmels Willen die Kinder.

Gequält noch mehr davon wieder geräuschlos in der Trivialität des Alltags angekommen zu sein.

    >> Was hat uns das alte Jahr gebracht, was wird uns das neue Jahr bringen?
    Nichts Gutes befürchte ich! < <

Hatte ich in der rauschenden Silversternacht mir doch einen Mörderspaß daraus gemacht alle feierwilligen Zeitgenossen vom feuerwerklichen Goldregen abzulenken und stattdessen auf die sich nach dem finalen Knall ausbreitende Rauchschaden hinzuweisen.
Das sei nunmehr ganz gefährlicher Feinstaub, der zweifellos in seiner, Tumor fördernden Wirkung, einer Katastrophe der Kampfklasse von Tschernobyl in nichts nachstünde.

Mit diebischer Freude nahm ich die besorgten Blicke der Zeitgenossen zur Kenntnis (mehr…)

Frau Dr. Kuppe und Pfizer

Posted in Verbote von JEC am 6. Dez. 2007
Ich muss zugeben ich habe mich verzettelt.
Das hatten zumindest all jene mitbekommen, die zwischenzeitlich schon mal nachgefragt hatten: Wann kommt denn auf Mindplayers mal wieder was Neues.
„ich bin dran“ war zwar meine übliche Auskunft, die soweit auch richtig war, aber das war bevor ich festgestellt habe, dass ich mich verzettelte. Verzettelt in zweierlei Hinsicht:
Zum einen wollte ich das Thema Rauchen quasi ad acta legen. Allerdings musste ich recht schnell feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Je mehr man sich damit beschäftigt umso mehr stößt man auf eine mächtige Lobby namens Pharma, die um des lieben Umsatz willen die Raucherdiskussion anheizt, sondern auch in ganz anderen Bereichen die Bevölkerung manipuliert und Medikalisierung der Gesellschaft vorantreibt.

Also wollte ich mich mit Inbrunst auf die erfundenen neuen Krankheiten stürzen bis ich dann wiederum erstaunt feststellte, dass es zu einem großen Teil dieselben Mediziner sind, die mal Nikotinexperte, mal Blutdruckexperte, mal Osteoporoseexperten sind und deren einzige Beschäftigung offenbar die Verunsicherung der Bevölkerung ist. Diese –in Fachkreisen oft hämisch Mietmäuler genannten- Professoren verbindet meist, dass Sie in irgendeiner Art und Weise von der Pharmaindustrie finanziert werden. Das reicht von Preisen über Beraterhonorare bis hin zu Aktienoptionen.

Und ich musste feststellen, dass nahezu genauso viele Mediziner gibt, die diese Praktiken schärfstens verurteilen, erstaunlicherweise von der Presse offenbar nicht gehört werden. (mehr…)

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